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	<title>Prime Time Blog</title>
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	<description>Eine Fortsetzungsstory</description>
	<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:34:50 +0000</pubDate>
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		<title>Sie haben es geschafft!</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten zehn Jahren ist unsere Formel von Tanzmusik eigentlich fast immer aufgegangen. Wenn ich einschränkend „fast“ immer schreibe, meine ich einen Schützenball, bei dem wir grandios gescheitert sind und leider muss ich auch den Ball des Lions Club Bremerhaven am vorletzten Samstag im Atlantic-Hotel „Sail City“ einbeziehen. Aber lest selbst:
Sie haben es geschafft! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten zehn Jahren ist unsere Formel von Tanzmusik eigentlich fast immer aufgegangen. Wenn ich einschränkend „fast“ immer schreibe, meine ich einen Schützenball, bei dem wir grandios gescheitert sind und leider muss ich auch den Ball des Lions Club Bremerhaven am vorletzten Samstag im Atlantic-Hotel „Sail City“ einbeziehen. Aber lest selbst:</p>
<p><em>Sie haben es geschafft! Beim gesellschaftlich angesehensten Ball der Stadt Bremerhaven die Gäste mit überdosierter Lautstärke aus dem Saal herausgespielt zu haben – Ihre Sängerin mit unpassendem Outfit. Schade!</p>
<p>MfG Volker Holm<br />
Präsident Rotary Club Bremerhaven Nordsee  </em></p>
<p><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2012/02/volker-holm-kommentar.jpg" alt="Der freundliche Brief an uns" title="Kommentar von Volker Holm" class="aligncenter size-full wp-image-346" /></p>
<p>Volker Holm ist in Bremerhaven ein durchaus bedeutender Mann, wie man im Internet nachlesen kann: </p>
<p><a href="http://btb-bremerhaven.blogspot.com/2007/07/der-bremerhavener-baustadtrat-volker_20.html">Volker Holm</a></p>
<p>Dabei hatte es so gut angefangen. Bereits beim ersten Titel, „The Lion sleeps tonight“, den wir eigens zu diesem Anlass eingeprobt hatten, war die Tanzfläche prall gefüllt. Das setzte sich nach dem Essen fort. Den ersten Dämpfer erfuhren wir gegen 23:40 Uhr bei Kate Perrys „California gurls“. Niemand, ich wiederhole „NIEMAND“ tanzte. Offen gestanden ist das für mich unverständlich. Warum wird ein Lied als Tanzmusik komplett abgelehnt? Das könnte sein, weil es nicht tanzbar ist, zum Beispiel bei ungeraden Takten. Zu einem 7/8tel-Song zu tanzen ist nicht jedermanns Sache. Vielleicht ist aber auch der Rhythmus zu kompliziert, wie etwa bei schnellen synkopierten Grooves. Möglicherweise spielt die Band aber auch einen Tanz, den das Publikum nicht beherrscht. Beim Tango haben die meisten Alltagstänzer Schwierigkeiten, selbst beim langsamen Walzer haben viele ein Problem. Ich persönlich hasse zum Beispiel Jive. Es gibt Titel, die nicht darauf ausgelegt sind, als Tanzmusik gespielt zu werden. Nehmen wir etwa „Bohemian Rhapsody“, wobei ich mich erinnere, das wir selbst den schon einmal erfolgreich bei einer Tanzveranstaltung – dem großartigen Ball der Wirtschaftsjunioren - präsentiert haben. Komplett unbekannte Stücke sollte man als Band auch nicht spielen. Aber Leute, „California gurls“!! Das ist Dancefloor pur! Derartige Überlegungen bringen uns aber nicht weiter. Fakt ist: Keiner hat getanzt! Punkt! </p>
<p>Also haben wir nach dem ersten Refrain abgebrochen und nach einer gemurmelten Entschuldigung einen langsamen Walzer gespielt – „If you don’t know me by now“. Die folgenden Titel wurden dann wieder gut angenommen, bis uns besagter Herr Holm gegen ein Uhr die obige Botschaft zukommen ließ, als wir gerade „Ladies Night“ von Kool &#038; the Gang zu Besten gaben, was er ganz augenscheinlich auch total Kacke fand. </p>
<p>Eigentlich hatte sich das Desaster angekündigt. Bereits beim Empfang fiel ein bemerkenswerter Alterskontrast auf. Relativ viele  junge Gäste, noch mehr ältere Gäste und erstaunlich wenig „Best Ager“. </p>
<p>Diana und ich hatten ein Gespräch mit einen sehr sympathischen älteren Ehepaar. Ob wir den auch die klassische Tanzmusik spielen würden? „Lieder, nach den man tanzen kann, wenn man tanzen kann?“ Was für ein geiler Satz.</p>
<p>„Ja, aber mit Einschränkungen. Wir sind keine konventionelle Tanzband!“ Dem Veranstalter  sei unser „Produkt“ ja bekannt, denn wir hätten bereits einmal an gleicher Stelle für den Lions Club gespielt. </p>
<p>Der ältere Herr schien bereits besorgt. Vor Vertragsabschluss habe der „Clubmaster“ aber doch bestimmt die Anforderungen der Veranstaltung beschrieben, dass zum Beispiel auch einmal ein „Slow Fox“ gespielt würde. </p>
<p>Ob die Herrschaften uns denn noch nie gehört hätten?, fragte Diana. Nein, man gehe eher selten aus, sie und vor allem ihr Mann könnten nicht tanzen. </p>
<p>Was soll man dazu noch sagen? </p>
<p>Die Kritik von Volker Holm ist berechtigt, aber sie trifft nicht den Kern. </p>
<p><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2012/02/diana-000.jpg" alt="Diana mit Jasmin - die für die Technik zuständig war" title="Diana" class="aligncenter size-full wp-image-347" /></p>
<p>Dianas Kleidung war unpassend, aber das ist ebenso zweitrangig wie der Umstand, dass man als Band Gäste einer derartigen Veranstaltung nicht einfach duzt, wie wir es getan haben. Und was die Lautstärke anbelangt, irrt Herr Holm. Das war nicht der „Kasus knactus“. Klar, eine siebenköpfige Band macht einen gewissen Druck, aber Lautstärke kann man  regeln. Dazu bedarf es nur eines kurzen Hinweises des Veranstalters. </p>
<p>Ich würde Herrn Holm auch nicht zustimmen, wenn er vom „gesellschaftlich angesehensten Ball“ spricht. Herr Holm verwechselt an dieser Stelle zweifellos „gesellschaftlich“ mit „elitär“. Wobei ich der Gesellschaft Unrecht tun würde, wenn ich die Meinung von Herrn Holm pauschal allen Gästen unterstellen würde. 98% seien zufrieden gewesen, meinte der Veranstalter. Das war nett, aber ich nehme es ihm nicht ab. Tatsache ist, dass Dianas Outfit unser Problem symbolisierte. Wir waren inkompatibel mit dem Anspruch und dem Geschmack der Gäste, wie im Übrigen das letzte Lied des Abends, das wir auf ausdrücklichen Wunsch eines Gastes spielten, belegt: „Ein Stern“, von DJ Ötzi. Schade!</p>
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		<title>Das Zevener Syndrom</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 17:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Handwerkerfreisprechung verabschieden wir uns von Dennis, der uns gemixt hat: „Tschüs, nächstes Mal sehen wir uns beim Stadtfest in Zeven!“ Dennis kommt aus der Gegend um Zeven und wenn wir geglaubt haben, er freut sich über unseren Auftritt in seiner Heimat, haben wir uns getäuscht. 
„Ach du Schande, das tut mir leid!“
„Häh?“
„Habt Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Handwerkerfreisprechung verabschieden wir uns von Dennis, der uns gemixt hat: „Tschüs, nächstes Mal sehen wir uns beim Stadtfest in Zeven!“ Dennis kommt aus der Gegend um Zeven und wenn wir geglaubt haben, er freut sich über unseren Auftritt in seiner Heimat, haben wir uns getäuscht. </p>
<p>„Ach du Schande, das tut mir leid!“<br />
„Häh?“<br />
„Habt Ihr noch nie vom &#8221;Zevener Syndrom&#8221; gehört?“<br />
„Nö!“<br />
„Also das bedeutet, dass die Leute vor der Bühne stehen und keinerlei Regung zeigen. Nicht, dass ihr das jetzt falsch versteht, die amüsieren sich schon – auf ihre Weise – aber man merkt es Ihnen nicht an. Das bringt Musiker zur Verzweiflung!“</p>
<div id="attachment_338" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/09/dennis.jpg" alt="Der Tontechniker aus Zeven" title="Dennis" width="300" height="200" class="size-full wp-image-338" /><p class="wp-caption-text">Der Tontechniker aus Zeven</p></div>
<p>Leicht besorgt traten wir gestern unsere Reise in das Gebiet im Dreieck Hamburg – Bremen – Bremerhaven an. Auf dem Weg dahin musste Tommy zunächst dienstlich werden. Ein uns entgegenkommender PKW wich einer selbstfahrenden Landmaschine, auch Traktor oder Tregger genannt aus und kachelte ungebremst in einen ca. zwei Meter tiefen aber ausgetrockneten Straßengraben. Der Tiefflug wurde dort jählings von einem im Graben stehenden Baum gebremst. Der Fahrer verletzte sich leicht. Tommy übernahm die Verkehrsregelung, die erste Hilfe, die Bergung und Absicherung des Fahrzeuges und alarmierte die Kavallerie. Nachdem ein kompletter Lösch- und technischer Zug der freiwilligen Feuerwehr aus Ostereistedt oder Rhadereistedt, der  Rettungswagen, Notarzt, Polizei, Straßenverkehrs- und obere Wasserbehörde sowie der Bürgermeister von Kirchwistedt nebst Landrätin erschienen waren, wurde Tommy von den eingesetzten Kräften mit dem tief empfundenen Ausspruch der Anerkennung und unter dem tosenden Applaus der zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer entlassen und wir konnten unsere Reise fortsetzen. </p>
<div id="attachment_339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/09/verkehrsunfall.jpg" alt="Die Kavallerie" title="Verkehrsunfall vor Beverstedt" width="300" height="200" class="size-full wp-image-339" /><p class="wp-caption-text">Die Kavallerie</p></div>
<p>In Zeven angekommen stellten wir fest, dass der 986 erstmals erwähnte Ort das norddeutsche Zentrum des Line-Dances beherbergt. Zeven ist sozusagen das Laramie des Nordens. Auf der Tanzfläche vor der Bühne übten sich Legionen von Linedancern in purer Lebensfreude. Normalerweise löst Line-Dance bei mir Juckreiz aus, aber die Leute in Zeven verstehen was davon und das sah richtig gut aus. Also da war schon mal nix mit „Zevener Syndrom“. Wobei unsere Musik nicht unbedingt zum Line-Dance taugt. </p>
<div id="attachment_340" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/09/line-dance.jpg" alt="Line Dance" title="Line Dance, aber richtig" width="300" height="200" class="size-full wp-image-340" /><p class="wp-caption-text">Line Dance</p></div>
<p>Auf der Bühne stand demangepasst auch eine lupenreine Band, die beides konnte: Country und Western: „Slow Horses“. Ich persönlich mag Countrymusik. Die Eagles haben mich in die Richtung gebracht. Willie Nelson, Carrie Underwood, Dolly Parton, ich habe eine Best of CD von Tammy Wynette und alle Scheiben von den Dixie Chicks, die ich verehre. Ich würde für mein Leben gerne Pedal-Steel-Guitar lernen. Die besten Musiker der Welt arbeiten in Nashville und wenn eine Band Country-Mucke macht, muss sie ihre Instrumente virtuos beherrschen, brillant mehrstimmig singen können und sehr präzise spielen, denn der cleane und transparente Sound der Countrymusik verzeiht keine Schlampereien. Die anderen in unsere Band finden Countrymucke komplett scheiße. Vor der letzten Probe lief bei mir im Auto „Takin&#8221; on water“ von Willie Nelson. Das ist eigentlich lupenreine Rhythm and Blues Mucke, geile Bläsersätze, ein super Groove. „Willie Nelson, der geht gar nicht!“, war der Kommentar meiner Kollegen. Umso größer ist die Anerkennung zu werten, die alle „Slow Horses“ zollten. Eine tolle Band!</p>
<div id="attachment_341" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.slowhorses.de"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/09/slow-horses.jpg" alt="Slow Horses" title="Slow Horses" width="300" height="200" class="size-full wp-image-341" /></a><p class="wp-caption-text">Slow Horses</p></div>
<p>Bei Stadtfesten wirst Du als Band manchmal behandelt wie der letzte Dreck. Kein Parkplatz, am besten schon morgens aufbauen, keine Betreuung, kein Catering. Wie freut man sich dann, wenn man einen Parkausweis erhält. Hinter der Bühne steht ein Garderobenzelt. Dort wird wohlschmeckendes Essen angerichtet und die Stadtfest-Organisatoren um Lui sind ausgesucht höflich, freundlich und entgegenkommend.</p>
<div id="attachment_342" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/09/im-caterinzelt-mit-lui.jpg" alt="Lui vom tollen Orgateam - rechts" title="Lui Stadtfestorga Zeven" width="300" height="200" class="size-full wp-image-342" /><p class="wp-caption-text">Lui vom tollen Orgateam - rechts</p></div>
<p>Um 20:30 Uhr spielen „Slow Horses“ die letzte Note ihrer Zugabe. </p>
<p>Der Soundcheck geht zügig über die Bühne und um 21:30 beginnen wir mit dem ersten Set. Auf dem Platz vor der Bühne ist eine Menge los und – Hey! - unmittelbar vor der Bühne wird Party gemacht. Wenn es das „Zevener Syndrom“ gibt, dann ist es zumindest partiell überwunden. Im zweiten Set breitet sich die Welle aus und im dritten Set hat man von der Bühne aus den Eindruck, Zeven tanzt. Der vierte Set beginnt um ein Uhr nachts. So geht Stadtfest also auch, ohne gerichtliche Verfügungen von Arschlochanwohnern. Um zwei Uhr spielen wir den fünfzigsten Titel an diesem Abend: „Bohemian Rhapsody“! Zeven feiert sich, und zwar zu Recht. Was für eine tolle Stadt! Die Zevener wollen eine Zugabe! „Angels“ hatten wir uns vorgenommen. Tommy geht ans Mikro: „Okay Zeven, ihr bekommt Eure Zugabe. Wir machen eine kurze Pause und dann spielen wir noch EINE STUNDE!“ </p>
<p>WATT?</p>
<p>„Das war doch jetzt &#8221;n Witz?“ fragt Dave. </p>
<p>Nee, war es nicht. Eine Verlängerung bei einem Stadtfest haben wir bislang noch nicht erlebt. Die Zevener übrigens auch nicht. Wir spielen unsere Filmserie – Dirty Dancing, Grease, Blues Bros, Rocky Hörrohr Picture Show, Brigdet Jones – dann finden wir Schlager toll. Meinen ersten Aussetzer habe ich bei der „Perfekten Welle“. Dei dem darauffolgenden „Tausendmal berührt“, macht es bei mir Zoom. Ich weiß nicht mehr welchen Titel wir spielen, geschweige denn, was mein Beitrag zu diesem Song sein sollte. Ich beginne zu halluzinieren und mache eine außerkörperliche Erfahrung: ich sehe mich tatsächlich selbst vor der Bühne tanzen. Die Lippen meines Alter-Egos formen Satzfetzen, die an mein Ohr dringen: </p>
<p>„DU&#8230;&#8230;grszwnss    HAST   szszstzb  DEINE  bsbsbswrw  LEISTUNGSGRENZE zszszsbsbsbsb  ÜBERSCHRITTEN!!!!“</p>
<p>Sechs Stunden auf der Bühne, sechzig Titel und ein Verkehrsunfall reichen um mich auszuknocken. Ich werde alt!</p>
<p>Festzustellen wäre noch, dass es sich bei dem &#8220;Zevener Syndrom&#8221; um einen unwahren urbanen Mythos handelt. Zeven rockt!</p>
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		<title>Weil ich Schlagzeuger bin&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 16:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<category><![CDATA[Jan Manenti]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine letzten Einträge waren flammende Plädoyers gegen Vorurteile jeglicher Art. Stellt Euch vor, es gibt auch Vorurteile über Musiker. Zum Beispiel die folgenden:
-Gitarristen sind immer schlanke Typen mit langen Haaren
-Sängerinnen und Sänger sind Diven
-Keyboarder haben keine Ahnung von Technik
und
-Schlagzeuger sind ein bisschen blöde
Das mit den Gitarristen ist wahr. Außer mir gibt es ein paar weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine letzten Einträge waren flammende Plädoyers gegen Vorurteile jeglicher Art. Stellt Euch vor, es gibt auch Vorurteile über Musiker. Zum Beispiel die folgenden:</p>
<p>-Gitarristen sind immer schlanke Typen mit langen Haaren<br />
-Sängerinnen und Sänger sind Diven<br />
-Keyboarder haben keine Ahnung von Technik</p>
<p>und</p>
<p>-Schlagzeuger sind ein bisschen blöde</p>
<p>Das mit den Gitarristen ist wahr. Außer mir gibt es ein paar weitere löbliche beleibte Ausnahmen. Den Louis Pete aus Augsburg zum Beispiel. Wie ich bei der Gendarmerie beschäftigt. </p>
<div id="attachment_331" class="wp-caption aligncenter" style="width: 398px"><a href="http://www.scharfekarpfen.de/"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/06/pete-louis.jpg" alt="Pete Louis - Gitarrist und Frontman der Scharfen Karpfen" title="Pete Louis" width="194" height="250" class="size-full wp-image-331" /></a><p class="wp-caption-text">Pete Louis - Gitarrist und Frontman der Scharfen Karpfen</p></div>
<p>Leslie West kennt wahrscheinlich kaum noch jemand. Der Gründer der Rocklegende „Mountain“ brachte 1975 ein Soloalbum mit dem Namen „The great Fatsby“ heraus. Lowell George war der grandiose Slide-Gitarrist von „Little Feat“. Kennt Ihr auch nicht mehr? Wie dem auch sei, Lowell starb 1979 mal gerade 34jährig an einem Herzinfarkt zu dem neben diversen anderen berufsbedingten Risikofaktoren sein erhebliches Übergewicht einen maßgeblichen Beitrag geleistet hatte. Seine letzte Scheibe hieß: „Thanks, I’ll eat it here!“ Ich glaube, das lasse ich mir dereinst auf meinen Grabstein meißeln.  </p>
<p>Dass Sängerinnen und Sänger Marotten züchten, wie Schalkefans Brieftauben oder Hunde Zecken, das weiß nun wirklich jeder. Unser Drummer Michael, über den wir auch noch sprechen müssen und der nun wirklich viel rum kommt, sagte einmal er habe sich jahrlang der vergeblichen Hoffnung hingegeben zwei Sänger zu kennen, die einigermaßen normal seien. Nimm einen Musiker, subtrahiere alles Normale und stelle ihn ans Mikrofon. </p>
<p>Keyboarder haben keine Ahnung von Technik. Das ist eine bitterböse Ironie des Schicksals, denn die heutigen Tasteninstrumente wären Raumschiffe, wenn sie fliegen könnten. Frage mal einen Keyboarder, was eine Hüllkurve ist, oder ein Modulationseffekt, was Decay oder Delay bedeutet. Die meisten werden Dir antworten: „Mein Keyboard hat achttausend Sounds, so’n Scheiß brauche ich nicht!“ Differenzierte technische Analysen erwartet man von Keyboardern vergeblich. Keyboarder sind wie diese modernen Stofftiere. Vier Schalter, vier Sprüche: „Mein Monitor muss lauter!“, „Die Gitarre muss leiser“, „Ich will auch mal singen“, „Mein Monitor muss noch viel lauter!!“ Komme dieser Gattung bloß nicht mit kleinlichen Hinweisen auf physikalische Grenzen, eher lernt ein Elefant fliegen, als das ein Keyboarder technische Intelligenz entwickelt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WqITI8ZwR-A&#038;feature=related">Ein Elefant der fliegt</a></p>
<p>Aber was ist nun mit den Schlagzeugern, den Drummern. Die brauchen doch eigentlich vier unabhängige Gehirne, um ihrem Job erfolgreich nachgehen zu können. Dazu ein paar Reime eines recht bekannten Vertreters der schlagenden Musikerzunft:</p>
<p><em>Ich hab als Kind schon nichts getaugt<br />
statt an der Brust hab&#8221;&#8221; ich am Bauchnabel gesaugt<br />
Das war kurz nach der Geburt - als meiner Mutter klar wurd&#8221;&#8221;<br />
Das ich niemand gefährde &#8212; wenn ich Drummer werde<br />
</em><br />
Weiter heißt es dort: „Bei Gehirn-Fragen muss ich passen, bin ein einfaches Gemüt, kriege selten mit, wie mir geschieht!“</p>
<p>So singt Bela B., der Drummer von den Ärzten. Bis vor Kurzem war ich eigentlich zuversichtlich, dass unser Michael eine leuchtende Ausnahme dieser so kompetent besungenen Regel ist. Bis sich der Neffe, wie er auch genannt wird, unser Zoom-Aufnahmegerät für seine Proben mit Love.Might.Kill ausgeliehen hat. </p>
<p>„Moin Fete, Du, ich krich das Ding nicht an. Ich habe das Netzteil angeschlossen, aber ich kann auf dem Display nichts erkennen. Was muss ich denn da machen?“</p>
<p>Dazu muss man einräumen, dass der Name „Zoom“ irgendwie auch eine Firmenphilosophie zu repräsentieren scheint. Schalter und Displays sind so winzig, dass man sich für die getrübten Okulare einen Hundertfach-Zoom wünscht, um die Mäusetastaturen bedienen zu können. Nix für Grobmotoriker, der Scheiß. Dementsprechend ruhig konnte ich dem vermeintlichen Einstein unter den Trommlern erklären, wo sich der On-Penökel befand. </p>
<div id="attachment_332" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/06/zoom_h4.jpg" alt="Zoom Aufnahmegerät" title="Zoom Aufnahmegerät" width="200" height="225" class="size-full wp-image-332" /><p class="wp-caption-text">Zoom Aufnahmegerät</p></div>
<p>„Hab&#8221;&#8221; ich schon gefunden, funzt aber trotzdem nicht.“</p>
<p>Kurze gedankliche Fernfehlerdiagnose, ein Begriff, den Keyboarder für eine Genitalerkrankung halten würden, und schon war das Problem erkannt. Ich hatte nach dem letzten Gebrauch die Batterien bei dem Gerät entfernt. Die Energieversorgung mit dem Netzteil klappt nur bei eingelegten Batterien. Klingt komisch, ist aber so, hat wahrscheinlich ein singender Keyboarder entwickelt. </p>
<p>Der nächste Tag. Ich auf dem Job. Meine Kollegin meldet sich: „Ein Herr Ärre für Dich!“<br />
„Moin Fete, hier ist Neffe! Du, ich habe jetzt Batterien besorgt, aber das Teil haut immer noch nicht hin.“ </p>
<p>Ich heuchle kurz Interesse, weil nach der Einleitung schon klar ist, dass ich jetzt auch mit meinem Latein am Ende bin. Gemeinsam kommen wir zu dem Ergebnis, dass wir das Teil dann wohl als erlöst betrachten dürfen. Neffe versichert mir noch wie peinlich ihm das ist.</p>
<p>„Nee, Du, Fete, das ist mir jetzt aber unangenehm, vorher war das ja in Ordnung. Da muss ich das ja kaputt gemacht haben&#8230;..“ </p>
<p>Irgendwie werde ich trotzdem den Verdacht nicht los, dass der Fehler nicht im sondern vor dem Gerät sitzt. </p>
<p>Wenig später: „Du Jörg, jetzt ist Frau Ärre dran!“ Hilli, Neffes Freundin lacht auf eine Art und Weise, die selbst trübste Lebensgeister in pralle Euphorie versetzt. </p>
<p>„Du Fete, Michael mochte nicht wieder bei Dir anrufen. Das Gerät ist in Ordnung, soll ich Dir sagen. Er hatte nur die Batterien falsch herum reingelegt.“</p>
<p>Und wisst Ihr, was das Schlimmste daran ist? Da ist der Neffe nicht selbst drauf gekommen, sondern der Sänger von <a href="http://www.lovemightkill.com/">Love.Might.Kill</a>, dessen Name den Guten als lupenreinen Italiener ausweist: Gianbattista Manenti. </p>
<a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1454568795&#038;ref=ts"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/06/jan-manenti.jpg" alt="Gianbattista &quot;Jan&quot; Manenti" title="Gianbattista &quot;Jan&quot; Manenti" width="300" height="411" class="size-full wp-image-333" /></a>
<p>Ein ITALIENER! Italiener verstehen was von gutem Essen, von Design, von Schuhen, von Kleidung und vor allem von AMORE! Aber doch nichts von Technik. Italiener bauen Fiats!! Die Italiener sind quasi die Keyboarder unter den Europäern.</p>
<p>Auf diese Weise ist es aber Gianbattista Manenti gelungen, den endgültigen Beweis zu führen. Quod erat demonstrandum, Drummer sind – auf eine charmante Art und Weise vielleicht – aber nichtsdestodrotz eindeutig alle ein bisschen DOOF. </p>
<p>Im Übrigen, wenn Ihr einen blöden Drummer und einen technisch begabten italienischen Sänger erleben wollt, sehen wir uns am 17. Juni in der Jahnhalle. Wenn Ihr die beiden sofort erleben wollt, klickt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m3Jgfs890qk">hier</a></p>
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		<title>The fool on the hill</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 16:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Andreas Plump]]></category>

		<category><![CDATA[Beatles]]></category>

		<category><![CDATA[Fool on the hill]]></category>

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		<category><![CDATA[Tim Früstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin in der letzten Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Auf dem Heimweg ist mir ein  seltsam aussehender Fußgänger entgegengekommen. Auf seinem kleinen fast koboldhaften Körper saß ein unglaublich langer Hals, der schräg nach vorne wies. Der Hals schien den ebenfalls sehr kleinen Kopf vor dem Körper hertragen zu wollen wie eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin in der letzten Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Auf dem Heimweg ist mir ein  seltsam aussehender Fußgänger entgegengekommen. Auf seinem kleinen fast koboldhaften Körper saß ein unglaublich langer Hals, der schräg nach vorne wies. Der Hals schien den ebenfalls sehr kleinen Kopf vor dem Körper hertragen zu wollen wie eine Trophäe. Der Mann war irgendwie alterslos, obwohl seinen Schädel nur ein farbloser Haarkranz zierte, hätte er ebenso ein kleiner Junge wie ein Greis sein können. Die dunklen und tiefen Augen huschten rastlos von einer Seite zur anderen. Sein bizarres Aussehen verlieht ihm etwas Abseitiges. Das Urteil ist dann schnell gefällt. „What if god was one of us?“ hat Joan Osbourne gesungen. Wenn ich Gott wäre, würde ich mir dieses Aussehen geben. Ich glaube mehr kann man nicht über Menschen lernen. Und noch ein Lied ist mir auf Anhieb eingefallen:</p>
<p><em>Day after day alone on a hill<br />
The man with the foolish grin is keeping perfectly still,<br />
But nobody wants to know him,<br />
They can see that he&#8217;&#8217;s just a fool<br />
And he never gives an answer.<br />
But the fool on the hill sees the sun going down<br />
And the eyes in his head see the world spinning &#8221;round.</em></p>
<p>„Fool on the hill“ ist ein Lied darüber, isoliert zu sein, nicht dazu zu gehören, weil man anders ist. Paul McCartney hat allen Menschen, die nicht in unsere Vorstellung von dem passen, was wir für normal halten , damit ein Denkmal gesetzt. Und er meine Wahrnehmung verändert, meinen  Vorurteilen ihre zerstörerische Wirkung genommen. </p>
<p>Die Beatles haben viele solcher Lieder geschrieben. „Eleanor Rigby“, „In my life“, „Nowhere man“, „Penny Lane“. Alles kleine Denkmäler für einsame Menschen, für verlorene Seelen, für Menschen aus der Nachbarschaft, die wir zu kennen glauben, obwohl wir es besser wissen sollten. Lieder voller Wehmut, Melancholie, Liebe und Weisheit. Und dabei waren die Beatles damals gerade Mitte bis Ende Zwanzig. Sie waren die „Take that“ oder - wenn man so will - die Lady Gagas ihrer Zeit. Jung, reich, die größten Stars auf dem Planeten. Und trotzdem diese Tiefgründigkeit. Bin ich einfach nur ein alter Kerl, der darüber räsoniert, dass früher alles besser war oder gibt es so etwas wie die Beatles im Popgeschäft nicht mehr?</p>
<p>Auf jeden Fall war es dieser seltsam anmutende Mann, der in mir den Wunsch geweckt hat, noch einmal einen Abend mit Beatlesliedern zu organisieren. So wie 1996 und 2001. Mit Prime Time und Gästen, mit Helmut, mit Tim Früstück und vor allem mit Andreas Plump, mit seiner großartigen Sologitarre zu „While my guitar gently weeps“ oder zu „Something“. Vielleicht schaffen wir es ja im nächsten Jahr.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist der Ali kriminell&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Coverband]]></category>

		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ab in die Heimat, aber schnell!
Hallo?! Was hat das denn im Blog einer Coverband zu suchen? Schließlich ist nicht einmal Oma Duck ist so unpolitisch wie eine Coverband! Politik interessiert uns grundsätzlich nicht. Wir verdingen uns parteiübergreifend. 
Aber Nazis, liebe Freunde, Nazis haben nix mit Politik zu tun! Nazis sind eher wie ein fieses Feedback [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ab in die Heimat, aber schnell!</p>
<div id="attachment_323" class="wp-caption aligncenter" style="width: 524px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/04/nazis-raus-0001.jpg" alt="Wahlplakat der NPD" title="nazis-raus-0001" width="257" height="373" class="size-full wp-image-323" /><p class="wp-caption-text">Wahlplakat der NPD</p></div>
<p>Hallo?! Was hat das denn im Blog einer Coverband zu suchen? Schließlich ist nicht einmal Oma Duck ist so unpolitisch wie eine Coverband! Politik interessiert uns grundsätzlich nicht. Wir verdingen uns parteiübergreifend. </p>
<p>Aber Nazis, liebe Freunde, Nazis haben nix mit Politik zu tun! Nazis sind eher wie ein fieses Feedback auf der Monitoranlage, Nazis sind wie ein Halbton daneben, in zwar in höchster Lage. Nazis sind eine ätzende Beeinträchtigung allgemeiner Lebensqualität. Und jeder, ob im Sportverein, im Unternehmen, in Behörden, in der Schule, in der Ausbildung oder eben sogar in einer Coverband sollte es nicht nur der Politik überlassen, laut und deutlich zu äußern, was wir von dieser quietschenden Gabel auf dem Teller unserer Gesellschaft halten. Und deshalb erklären wir in diesem Blog:<br />
<strong><br />
Nazis sind scheiße!</strong></p>
<p>Nazis und Musik, Nazis und Kunst in jeder Form, das sind Antipoden. Kunst bedeutet Kreativität, Faschismus ist Unterdrückung derselben, Kunst bedeutet Vielfalt, Faschismus Einfalt, Kunst bedeutet Integration und Toleranz, Faschismus steht für Ausgrenzung und Intoleranz. Und deshalb verkommt auch jeder Versuch von Nazis bildende Kunst zu schaffen zum grausam pittoresken Zerrbild. </p>
<p>Faschismus schmückt sich bestenfalls mit Kunst, hängt sie sich um, weil die Faschisten glauben, die Kunst verleihe ihnen ein menschliches Antlitz. In Wirklichkeit entsteht dabei aber nichts als eine absurde Fratze. </p>
<p>Faschismus und Kunst ist eine Geschichte von Missbrauch, Verblendung, Kampf um das eigene Überleben oder im schlimmsten Fall von Anbiederung um des eigenen Vorteils willen!</p>
<p>Das Plakat mit dem abscheulich niveaulosen Schüttelreim stammt im Übrigen aus Bremerhaven. Wer uns kennt, weiß, dass wir Bremerhaven lieben. Bremerhaven hat die braunen Vollpfosten nun wirklich nicht verdient, aber die NPD glaubt, dass es im kleinen Land Bremen besonders leicht ist, Wählerstimmen zu fangen. Und damit das auch klappt, haben die Nazis einen ihrer besten zum Wahlkampfleiter bestimmt: Jens Pühse! </p>
<p>Der „Ali-Reim“ dürfte demzufolge dem mittlerweile mit einem Mopp beklebten Braunschädel von Pühse entsprungen sein. Nehmen wir mal an, bei jenem „Ali“ würde es sich um einen Ausländer handeln, der an Kinder Drogen vertickt hätte. Wenn die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, dann wird  jener „Ali“ in der Tat ausgewiesen, dazu brauchen wir keine debilen Reime von Pühse und seinesgleichen.  </p>
<p>Wir sollten aber in dem Zusammenhang einmal darauf eingehen, dass Pühse für die sogenannten „Schulhof-CDs“ verantwortlich war. Er und seine feisten „Kameraden“ haben auf Schulhöfen rechtsradikale, volksverhetzende CDs mit unbeschreiblicher Schundmusik an Kinder verteilt. Er hat den Kindern Hass geschenkt! Dieserhalb und desterwegen ist Pühse auch verknackt worden, wegen Volksverhetzung, wegen Verbreitung von Propagandaschriften verfassungsfeindlicher Organisationen und noch einiges mehr. </p>
<p>„Ali“ ist ein imaginäre Krimineller, Pühse hingegen ein höchst realer Straftäter. Wir glauben daher, der vollständige Reim sollte lauten:</p>
<p>Ist der „Ali“ kriminell, ab in die Heimat aber schnell,<br />
und wär&#8221; es nicht ein Riesenhit, nähme er den Pühse mit!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cupid&#8217;&#8217;s dead and Niggaz can&#8221;t sing rock&#8221;n&#8221;roll?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 18:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Funktomas and the four funky french friends]]></category>

		<category><![CDATA[Golden Erection]]></category>

		<category><![CDATA[Marvin Schulz]]></category>

		<category><![CDATA[Nordenham]]></category>

		<category><![CDATA[Saint-Etienne-du-Rouvray]]></category>

		<category><![CDATA[Städtepartnerschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Sven Lüdke]]></category>

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		<description><![CDATA[Amor ist tot, Farbige können keinen Rock&#8221;n&#8221;Roll spielen und Franzosen gehen ständig fremd. So sieht das nämlich aus, Leute! 
Amor ist tot – „Cupid&#8217;&#8217;s dead“, das ist ein Lied von „Extreme“. „Extreme“ war die Band des amerikanischen Ausnahmegitarristen Nuno Bettencourt. Ebenso wie der Holländer Edward van Halen, ist Nuno Bettencourt ein Beispiel dafür, wie stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amor ist tot, Farbige können keinen Rock&#8221;n&#8221;Roll spielen und Franzosen gehen ständig fremd. So sieht das nämlich aus, Leute! </p>
<p>Amor ist tot – „Cupid&#8217;&#8217;s dead“, das ist ein Lied von „Extreme“. „Extreme“ war die Band des amerikanischen Ausnahmegitarristen Nuno Bettencourt. Ebenso wie der Holländer Edward van Halen, ist Nuno Bettencourt ein Beispiel dafür, wie stark Migranten Kulturen bereichern, denn Nuno Bettencourt ist gebürtiger Portugiese. „Extremes“ größter Hit aber vielleicht auch ihr größter Fluch war die unbeschreiblich schöne Ballade „More than words“. &#8220;Extreme&#8221; gehört zu den wenigen Bands, die es geschafft haben, ein Album für die Ewigkeit herauszubringen. „III Sides to Every Story – Yours, Mine and the Truth“ floppte kommerziell, gilt aber als Meisterwerk der Rockmusik. </p>
<p>Auf der Scheibe findet ihr „Cupid&#8217;&#8217;s dead“. Als ich den Titel das erste Mal gehört habe, hat es mich schlicht umgehauen. Es war Mitte der Neunziger-Jahre im letzten Jahrtausend. In den Charts war fast nur Müll. „Culture Beat“ mit „Mr. Vain“, „Rednex“ mit „Cotton eye Joe“, „Fickfield“ mit „Saturday night“. Pfui bah!! Und da treibt einem plötzlich eine noch nie gehörte Kombination von Heavy-Metal mit unglaublichen Bläsersätzen den Schweiß auf die Stirn. „Cupid&#8221;&#8221;&#8221;&#8217;&#8217;s dead“ ist einer der besten Rockmusiktitel, die je herausgebracht wurden, auf einer Linie mit „Bohemian Rhapsody“, „Music“ oder „Paradise City“. Aber noch anspruchsvoller, noch virtuoser. Einfach ehrfurchtgebietend! Ganz große Kunst!</p>
<p>&#8220;Extreme&#8221; haben es geschafft, Metal mit Funk zu verbinden. Das ist ein Kunststück, das nicht vielen gelingt. Metal ist nahezu ausschließlich weiß, denn „Niggazz can&#8221;&#8221;t sing Rock&#8221;&#8221;n&#8221;&#8221;Roll!“ </p>
<p>Was das jetzt für&#8221;&#8221;n mieser Rassismus ist, wollt Ihr wissen? „Niggazz can&#8221;&#8221;t sing Rock&#8221;&#8221;n&#8221;&#8221;Roll!“ ist ein Titel von &#8220;Mothers Finest&#8221;, einer der besten Funk-Metal-Bands aller Zeiten. Tatsache ist aber nun einmal, dass Heavy-Metal eine Musikrichtung ist, bei der die verzerrte Sologitarre stilprägend ist. Mal abgesehen vom Erfinder der Heavy-Metal-Gitarre – Jimi Hendrix – sind die Helden dieser Musikgattung fast ausschließlich Kalkleisten. Jeff Beck, Jimmi Page, Eric Clapton, Steve Vai, Joe Satriani kennt jeder. </p>
<div id="attachment_308" class="wp-caption aligncenter" style="width: 716px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/184264_1303447921606_1692729747_540865_3560729_n.jpg" alt="Typischer erstklassiger weißer Metalgitarrist - Sven Lüdke" title="Sven Lüdke - Foto: Jürgen Lange" width="353" height="360" class="size-full wp-image-308" /><p class="wp-caption-text">Typischer erstklassiger weißer Metalgitarrist - Sven Lüdke</p></div>
<p>Aber Hand auf&#8221;&#8221;&#8221;&#8217;&#8217;s Herz, wer von Euch hat Vernon Reid von „Livin Colour“ auf dem Zettel, oder den leider viel zu früh verstorbenen Eddie Hazel von „Funkedelic“ oder Marvin Schulz von „Golden Erection“, dessen Stil und Gitarre im Übrigen sehr stark an Eddie Hazel erinnern? </p>
<div id="attachment_309" class="wp-caption aligncenter" style="width: 730px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/184226_1303448041609_1692729747_540866_1275798_n.jpg" alt="Marvin Schulz präsentiert von seinem Bruder" title="Marvin Schulz - Foto: Jürgen Lange" width="360" height="309" class="size-full wp-image-309" /><p class="wp-caption-text">Marvin Schulz präsentiert von seinem Bruder</p></div>
<p>Was haben wir Nordenhamer doch für ein Glück, dass es die Jahnhalle gibt. Ein paar Mal im Jahr können wir dort magische Momente erleben, und am letzten Freitag war es wieder einmal so weit. Auf dem Programm stand „Funktomas and the four funky french friends“. Schon der Name ist genial. Hinter dem Namen verbergen sich „Golden Erection“ verstärkt um einen vierköpfigen Bläsersatz aus Saint-Etienne-du-Rouvray, unserer französchen Partnerstadt. </p>
<div id="attachment_310" class="wp-caption aligncenter" style="width: 730px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/189046_1302627941107_1692729747_540059_1773442_n.jpg" alt="Funky four french friends" title="Funky four french friends - Foto Jürgen Lange" width="360" height="239" class="size-full wp-image-310" /><p class="wp-caption-text">Funky four french friends</p></div>
<p>„Funktomas and the four funky french friends“ haben Funk und Soul mit Metal verbunden! Ich könnte noch unglaublich viel über diesen phantastischen Abend schreiben, aber ich möchte meinen äußersten Respekt in einem Satz zusammenfassen „Funktomas and the four funky french friends“ haben zweimal geprobt und sie haben „Cupid&#8221;&#8217;&#8217;s Dead“ gespielt.</p>
<p>Bleibt die Feststellung, das Franzosen ständig fremd gehen: </p>
<p>39 Prozent der verheirateten französischen Männer und 24 Prozent der Frauen haben ihren Partner mindestens einmal betrogen. In Deutschland sind es 42 Prozent der Frauen und 46 Prozent der Männer. </p>
<p>Welt online</p>
<p>Es gibt eben noch viel zu lernen!</p>
<div id="attachment_311" class="wp-caption aligncenter" style="width: 730px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/200534_1303444121511_1692729747_540831_3148879_n.jpg" alt="Schöner kann Städtepartnerschaft nicht sein!" title="Funktomas and the four funky french friends - Foto Jürgen Lange" width="360" height="271" class="size-full wp-image-311" /><p class="wp-caption-text">Schöner kann Städtepartnerschaft nicht sein!</p></div>
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		<item>
		<title>Schmecken Eichhörnchen?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 15:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[3T4Coffee]]></category>

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		<category><![CDATA[Schmecken]]></category>

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		<description><![CDATA[Jem gab eine einleuchtende Beschreibung von Boo. Nach den Fußspuren zu urteilen, sei er mindestens zwei Meter groß; er ernähre sich von rohen Eichhörnchen und Katzen. Deshalb seien seine Hände immer mit Blut beschmiert, denn wer Tiere roh esse, könne das Blut nie mehr wegwaschen. Über sein Gesicht laufe eine lange Zickzacknarbe, und die paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Jem gab eine einleuchtende Beschreibung von Boo. Nach den Fußspuren zu urteilen, sei er mindestens zwei Meter groß; er ernähre sich von rohen Eichhörnchen und Katzen. Deshalb seien seine Hände immer mit Blut beschmiert, denn wer Tiere roh esse, könne das Blut nie mehr wegwaschen. Über sein Gesicht laufe eine lange Zickzacknarbe, und die paar Zähne, die er noch hätte, seien gelb und faul. Er habe Glotzaugen, und meist tropfe ihm Speichel aus dem Mund. </em></p>
<p>Harper Lee, Wer die Nachtigall stört. </p>
<p>&#8220;Wer die Nachtigall stört&#8221; ist ein wunderbares Buch, das ich Euch nur wärmstens empfehlen kann. Auch Bernd, dem Brot, der bislang nur sieben Bücher in seinem Leben gelesen hat. Wer mag wohl jener Boo sein, von dem Harper Lee schreibt? Darauf gibt es jetzt eine Antwort und ein Foto:</p>
<div id="attachment_299" class="wp-caption aligncenter" style="width: 543px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/fete.jpg" alt="Fete, liebt Eichhörnchen" title="Fete" width="266" height="400" class="size-full wp-image-299" /><p class="wp-caption-text">Fete, liebt Eichhörnchen</p></div>
<p>Gestern haben wir mit „3T4Coffe“ in der Jahnhalle gespielt. „3T4Coffee“ ist so eine Art Gegenentwurf zu „Seven Green“ und „Prime Time“, den Bands in denen die Mitglieder von 3T4Coffee sonst spielen. „3T4Coffee“, das  ist unplugged Musik, ruhig, chillig. Und um die entsprechende Atmosphäre zu schaffen, versuchen wir die Jahnhalle in eine Art gute Stube zu verwandeln. So als träfe man sich bei Freunden, die sich ihre akustischen Instrumente greifen und ein wenig Musik machen. Tascha hat Kontakte zur Niederdeutschen Bühne, und so konnten wir auf deren Kulissenfundus zurückgreifen. </p>
<div id="attachment_300" class="wp-caption aligncenter" style="width: 543px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/tascha-schwarweis.jpg" alt="Tascha" title="Tascha" width="262" height="400" class="size-full wp-image-300" /><p class="wp-caption-text">Tascha</p></div>
<p>Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, Unzählige Accesoires schmückten die Bühne. </p>
<div id="attachment_301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/gute-stube.jpg" alt="Gute Stube" title="Gute Stube" width="400" height="266" class="size-full wp-image-301" /><p class="wp-caption-text">Gute Stube</p></div>
<p>Am meisten hatte es Tommy ein ausgestopftes Eichhörnchen angetan, das er während des Gigs stolz dem Publikum präsentierte. </p>
<div id="attachment_302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 543px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/tommy-eichhornchen.jpg" alt="Tommy und das Eichhörnchen" title="Tommy und das Eichhörnchen" width="266" height="400" class="size-full wp-image-302" /><p class="wp-caption-text">Tommy und das Eichhörnchen</p></div>
<p>„Süß, nicht!?“, setzte er an, „das hat Fete mitgebracht. Er hat es selbst erlegt, verzehrt und dann ausgestopft. Eichhörnchen sind in unserer Gegend selten. Das war früher anders. Ihr müsst wissen, dass es in Nordenham und Umgebung große eine große Eichhörnchenpopulation gab!“ </p>
<p>Kurze Pause – Timing ist wichtig!</p>
<p>„Bis Fete feststellte, dass sie gut schmecken!“</p>
<p>HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!</p>
<p>Nichts kommt besser, als Witze auf Kosten der Dicken und so hatte Tommy seinen Running-Gag für den Abend gefunden. Als ich während eines Titel, bei dem ich nicht mitspielen musste im Backstage-Raum verschwand, erklärte Tommy: „Der knabbert jetzt erst einmal ein Eichhörnchen!“</p>
<p>HAHAHAHAHA</p>
<p>Als wir ein Lied von Racoon spielten, was der amerikanische Begriff für Waschbär ist, meinte Tommy, früher hätte es in Nordenham und Umgebung auch viele Waschbären gegeben. </p>
<p>HAHAHA</p>
<p>Und Ihr werdet es nicht glauben, er zieht das Ding auch heute, am Tag nach dem Gig durch. Sven hat per Mail vorgeschlagen, eine am Dienstag, den 15. März geplante Probe auf den darauffolgenden Mittwoch zu verschieben. An dem Tag hat mein Schwager Geburtstag, so dass ich nur unter Vorbehalt zusagen konnte. Was meint Ihr, was Tommy geantwortet hat?</p>
<p><em>Du gehst doch nur dahin, weil es dort was zu essen gibst. Wenn Du am Dienstag kommst, bringe ich Dir auch ein Eichhörnchen am Spieß mit, okay?</p>
<p>Tommy<br />
</em><br />
Dazu fällt mir dann eigentlich nur noch Folgendes ein:</p>
<p>„Hallo Tommy, früher gab es in Nordenham und Umgebung auch Running-Gags!“</p>
<p>Kurze Pause – Timing ist wichtig!</p>
<p>„Bis Du sie alle totgeritten hast!“</p>
<p>HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA</p>
<p>Aber mal ernsthaft. Eichhörnchen sind sehr schmackhaft! Das Fleisch ist ausgesprochen zart und schmeckt leicht nussig. Das wissen vor allem die in kulinarischen Fragen bekannt kompetenten Briten (sorry Sharon!). So berichtet www.diepresse.com:</p>
<p><em>Ungeachtet scharfer Proteste von Tierschützern will ein britischer Supermarkt am Verkauf von Eichhörnchenfleisch festhalten. &#8220;In ein paar Jahren wird das wie Kaninchenfleisch sein&#8221;, sagte Supermarkt-Leiter Andrew Thornton, der das Fleisch seit rund fünf Monaten in seiner Nordlondoner Budgens-Filiale anbietet, am Donnerstag.<br />
Thornton verteidigte das Fleisch als ökologisch korrektes Nahrungsmittel: Eichhörnchen bräuchten nicht wie etwa Rinder tonnenweise Getreide zu ihrer Ernährung, und sowieso gebe es &#8220;zuviele von ihnen&#8221;. (So wie früher bei uns – Anm. d. Verf.) Nach seinen Angaben verkauft sein Laden wöchentlich rund ein Dutzend Eichhörnchen.<br />
Eichhörnchenfleisch zählte früher einmal zu den gängigen Zutaten der britischen Küche. Seit einigen Jahren erlebt es ein Comeback, vor allem in Feinschmecker-Lokalen und bei auf Wild spezialisierten Fleischereien. </em></p>
<p>Und das bekannte Forum für Feinschmecker www.wrestlingcorner.de preist Knabbereien mit Eichhörnchengeschmack an:<br />
<strong><br />
<em>Kartoffelchips mit Eichhörnchen-Geschmack!</em></strong></p>
<p><em>Nein, die Chips von Hersteller Walkers haben kein Nuss-Aroma, sondern sollen wirklich nach Eichhörnchen schmecken. Eine Jury hat das Aroma zum Sieger gekürt.</p>
<p>Chips mit Eichhörnchen-Geschmack sollen in Großbritannien die Liebhaber des fettreichen Snacks überzeugen. In dem vom Hersteller Walkers ausgerufenen Wettbewerb &#8220;Do us a flavour&#8221; überzeugte der 26-jährige Martyn Wright am Freitag die Jury mit dem von ihm entwickelten Aroma &#8220;Cajun-Eichhörnchen&#8221;. Er habe sich von einem Eichhörnchen-Gericht in einem Restaurant inspirieren lassen, sagte der Internethändler aus Hednesford im Westen des Landes.</em></p>
<p>So, jetzt muss ich aber Schluss machen, wir wollen jetzt essen <img src='/strato-data/Weblog25//wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_303" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/03/3t4coffe-soundcheck-001.jpg" alt="Squirrel" title="Squirrel" width="400" height="267" class="size-full wp-image-303" /><p class="wp-caption-text">Squirrel</p></div>
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		</item>
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		<title>Phil und Gary</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 20:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Gary Moore]]></category>

		<category><![CDATA[Peter Green]]></category>

		<category><![CDATA[Phil Lynott]]></category>

		<category><![CDATA[Rainer Langhans]]></category>

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		<description><![CDATA[Phil Lynott war einer der ganz Großen der Rockmusik. Er war Bassist, Sänger und Songwriter der irischen Rockband „Thin Lizzy“. „Thin Lizzys“  größter Hit war „Whisky in the jar“, eigentlich ein altes irisches Volkslied, das die Plattenfirma gegen den Willen der Band veröffentlicht hatte. Einen weiteren Klassiker landeten „Thin Lizzy“ mit „The boys are [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Phil Lynott war einer der ganz Großen der Rockmusik. Er war Bassist, Sänger und Songwriter der irischen Rockband „Thin Lizzy“. „Thin Lizzys“  größter Hit war „Whisky in the jar“, eigentlich ein altes irisches Volkslied, das die Plattenfirma gegen den Willen der Band veröffentlicht hatte. Einen weiteren Klassiker landeten „Thin Lizzy“ mit „The boys are back in town“ und ihr Live-Doppelalbum „Live and Dangerous“ gehört zweifellos zum Besten und Zeitlosesten, was je auf Vinyl gepresst wurde. Einer der beiden Gitarristen auf diesem großartigen Album war Gary Moore, der bereits 1973 sein erstes Soloalbum herausgebracht hatte. </p>
<p>Anfang der Achtziger Jahre trat Gary Moore im Rockpalast auf. Ich saß vor dem Fernseher und war platt. Das, was ich damals gefühlt habe, verbinde ich auch heute noch mit Gary Moore: Kaum ein anderer Gitarrist hat derart mitreißend Gefühl mit Virtuosität und purer Kraft verbunden. Eine Kraft, die auch über den Sound kam, der in einem Moment brachial und im nächsten  herzzereißend melancholisch sein konnte. Meine erste Scheibe von Gary Moore war „Corridors of Power“. Gary Moore war in den Achtziger Jahren irgendwie immer da, aber nie ganz vorne. Er schrieb einen fantastischen Titel nach dem anderen, veröffentlichte im Jahrzehnt des Synthiepops sechs Alben und mehr als zwanzig Singles, darunter Klassiker wie „Out in the fields“ oder „Empty rooms“. </p>
<p>Krise ist ein anderes Wort für Chance. Ende der Achtziger Jahre war Gary Moore in einer künstlerischen Krise und es war eine Gitarre, die ihm zur Inspiration verhielf, aus dieser Krise heraus eines der erfolgreichsten und besten Rockmusikalben aller Zeiten zu schaffen. </p>
<p>Peter Green war der Gitarrist von „Fleetwood Mac“. Mit Titeln wie „Albatross“, „Oh Well“, „Need your love so bad“ oder „Black magic woman“, das Carlos Santana für „Abraxas“ coverte, hatte Peter Green Ende der Sechziger seinen festen Platz im Rockolymp erworben. 1970 traf er während einer Europatournee in München die Kommunarden Uschi Obermayer und Rainer Langhans, die ihn zu einer Party einluden. Biografen von Peter Green halten hartnäckig daran fest, dass Peter Green auf dieser Party soviel LSD-Trips eingeworfen hat, dass seine Psyche bleibende Schäden erlitt. Peter Green zog sich zurück, wurde Friedhofsgärtner und schenkte seine 1959er Les Paul – na, wem wohl? Gary Moore! </p>
<p>In seiner Schaffenskrise schnappte sich Gary Moore eben jene Les Paul, besann sich auf seine Wurzel und stellte fest, dass er immer noch den Blues hatte. „Still got the blues“ wurde sein größter Hit, als Single wie auch als gleichnamiges Album. </p>
<p>1992 erklärte Gary Moore dem Fachblatt Musikmagazin das Geheimnis seines Erfolges:</p>
<p>„Ich bin zurück zur Les Paul gegangen, die ich seit Jahren nicht mehr gespielt habe. Der Sound auf STILL GOT THE BLUES zum Beispiel ist einfach ein JTM 45 Marshall 50 Watt über eine 4*12“-Marshall-Box mit EV-Speakern und ein Marshall Guvnor-Pedal mit einem Mikro davor. Das ist alles!“</p>
<p>Große Künstler erkennt man daran, dass es ihnen gelingt, sich neu zu erfinden. </p>
<p>Mit Prime Time haben wir natürlich „Still got the blues“ gespielt – in Demut und verschämt - und „Walking by myself“, und „Out in the fields“ und „Cold day in hell“. </p>
<p>Phil Lynott ist 1986 gestorben. Jetzt ist ihm Gary Moore gefolgt, während Rainer Langhans im Dschungelcamp nervt und für Zalando Werbung macht. Die Welt ist nicht gerecht!</p>
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		<title>Highway to heaven..</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 09:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[There&#8217;&#8217;s a lady who thought, all that glitter is gold
and she&#8217;&#8217;s buying a stairway to heaven
Habt Ihr nicht auch schon mal darüber nachgedacht, wieso es eigentlich „Stairway to heaven“ und „Highway to hell“ heißt, und nicht umgekehrt. „Stairway to heaven“ war zuerst da, mit anderen Worten: Led Zeppelin hatten es in der Hand und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>There&#8217;&#8217;s a lady who thought, all that glitter is gold<br />
and she&#8217;&#8217;s buying a stairway to heaven</em></p>
<p>Habt Ihr nicht auch schon mal darüber nachgedacht, wieso es eigentlich „Stairway to heaven“ und „Highway to hell“ heißt, und nicht umgekehrt. „Stairway to heaven“ war zuerst da, mit anderen Worten: Led Zeppelin hatten es in der Hand und die haben sich für die verdammte Treppe entschieden. „And she&#8217;&#8217;s buying a stairway to heaven!“ Hätten Jimmy Page und Co. Ihre Lady nicht etwas beschleunigen können: „And she&#8217;&#8217;s riding on a Highway to heaven“ oder so. Dann hätten AC/DC aber alt ausgesehen. „Highway to hell“ wäre dann ja wohl voll abgekupfert gewesen, und ob „Stairway to hell“ ein Hit geworden wäre? Stellt Euch das mal vor, vor der Bühne zucken unzählige Luftgitarristen und der Sänger grölt: „I&#8221;m on a Stairway to hell!!!“ Ich sach Euch, dass wäre nix geworden. Und so müssen wir uns eben damit abfinden: Um in den Himmel zu kommen musst Du mühselig endlose Stufen erklimmen, aber in die Hölle geht’s auf der Autobahn!</p>
<p>Und auf genau der fühlten wir uns bei der Kohlknochen-Oldienight in der Bremerhavener Stadthalle. Das lag nicht an der Stadthalle, nicht am hervorragenden Grünkohl und schon gar nicht an den rund 500 Gästen, sondern an diversen Blockaden, mit denen wir uns konfrontiert haben.</p>
<div id="attachment_290" class="wp-caption aligncenter" style="width: 810px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/01/kohlknochen-039.jpg" alt="So musses aussehen" title="Superkohl von Venhofen" width="400" height="265" class="size-full wp-image-290" /><p class="wp-caption-text">So musses aussehen</p></div>
<p>Die erste Blockade hatte Diana, gegen Ende des ersten Sets, der bis dahin eigentlich ganz gut gelaufen war. „California gurls“ von Katie Perry. Anstelle ihres gewohnten Gesanges füllten Fragezeichen den Raum und geistesgegenwärtig machte Tommy dem überraschten Publikum die Katie mit einem Falsett, bei dem die Bee Gees grün vor Neid geworden wären. Möglicherweise wäre den Zuhörern das noch nicht einmal aufgefallen, wenn Diana ihr Problem mit einem Pokerface weggelächelt hätte anstatt den besorgt verwundert und verzweifelten Gesichtsausdruck eines frisch penetrierten Eichhörnchens aufzusetzen. Diana hatte einen Blackout der zweiten Kategorie, das heißt celebrale Flatline mit Nachhall, der in den Beginn des darauffolgenden Liedes wirkte: „I will survive“. Wo gung datt ook noch? Aber dem Himmel sei Dank gibt es da ja Tommy, gerade noch Katie Perry, macht er jetzt lächelnd den Ivan Rebroff und skandiert mit tiefster Grabesstimme: „First I was afraid, i was petrified“ In Dianas Schädel macht es Klick: „Petrified – was heißt das auch noch?“ GELÄHMT!!! „Ach ja&#8230;&#8230;“ und sie SINGT: „Kept thinking I could never live without you by my side!“ Genau, ohne Tommy hätte die Gute das nicht überlebt. </p>
<p><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/01/kohlknochen-044.jpg" alt="Diana - leicht entsetzt" title="Diana - leicht entsetzt" width="400" height="266" class="aligncenter size-full wp-image-291" /></p>
<p>Im zweiten Set – erster Titel – das Discomedley, hat Sven eine Blockade. ER KANN SICH   NICHT HÖREN!! Auf einmal!! Hektisch wird Kai herbeigeordert, der mal wieder feststellen muss: Ein psychoakustisches Mysterium! Physikalisch, tontechnisch ist alles in Ordnung. Okay, Svens Blackout war nicht wirklich der Rede Wert, seine Aussetzer dürften kaum aufgefallen sein. </p>
<p>Ganz anders hingegen zwei Titel später: „Dance with somebody“ Weiß der Teufel welche Sicherung da bei Rafi durchgeknallt ist. </p>
<p><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/01/kohlknochen-030.jpg" alt="Raphael Funk" title="Raphael Funk" width="400" height="266" class="aligncenter size-full wp-image-292" /></p>
<p>Ich könnte jetzt noch nicht einmal sagen, ob er zu schnell oder zu langsam war, weil mein Gehirm sich strikt geweigert hat, sein Getrommel mit diesem bekannstesten Hit von Mando Diao zu assoziieren. Rafi wusste es wahrscheinlich auch nicht, denn zunächst wurde er langsamer und sah dabei aus, wie das traurige Trommeläffchen, dessen Batterien zur Neige gehen, um unmittelbar darauf in einem Gedankenblitz das Tempo drastisch anzuziehen und in meinem Kopf sang eine grausam verzerrte Stimme: You&#8221;re on a stairway to hell! </p>
<p>Ich bin nun weiß der Himmel der Letzte, der sich über die Blackouts anderer aufregen dürfte. Ich kenne das. Wenn Du anfängst, darüber nachzudenken, was Du als Nächstes spielen musst, hast Du verloren. Wenn Du bei einem Titel einmal eine Blockade hattest, läufst Du größte Gefahr genau an der Stelle jedes Mal abzukacken. Ich habe das beim eigentlich banalen Anfang von „Beat it“. Also bin ich dann immer besonders konzentriert. Im vierten Set war es soweit. Tommys Standartansage: Und einer darf natürlich nicht fehlen: MICHAEL JACKSON. Rafi fängt mit dem Schlagzeug an und ich reduziere die ganze Komplexität meiner Persönlichkeit auf eine elementare Singularität: Der Anfang von Beat it. Und es klappt: Baaa, da, da, da, daaa, daa dadap dakrschniaiöc wupp. Ich habe komplett verwachst, aber es gibt einen Grund. Irgend etwas hat mich mit voller Härte am linken Bein getroffen, dabei bin ich mit den Händen abgerutscht und außerdem auf mein Volumenpedal gestürzt – fast wäre ich von der Wucht des Aufprall der Länge nach hingeschlagen. Verwundert blicke ich nach links unten und sehe Tommy, der sich knieend an mein Bein klammert. „BIST DU IRRRRE?!?!?!?!?!“ schießt es aus mir heraus. Was war geschehen. Tommy hat sich überlegt, die Härte des Gitarrenriffs gestisch zu untermalen, indem er auf Knie quer über die mit Teppichboden belegte Bühne rutscht. Eigentlich eine Superidee, wenn er sich nicht beim Anlauf verschätzt hätte. Danach ging gar nix mehr bei mir. Aus dem Schlagzeuggroove bin ich nicht reingekommen und musste alleine anfangen und im Solo hätte ich ein Navi gut gebrauchen können. </p>
<p>Der letzte Klopper gehörte dann Tommy. Der letzte Titel, genau um 00:00 Uhr. Angels – von Robbie Williams. Kurz bevor es losgeht, bitten uns Gäste ein Geburtstagskind zu ehren. Für „Happy Birthday“ ist es zu spät, also entschließt Tommy sich, die Grüße während des Solos zu äußern. Schlauer Plan, also fängt Tommy nach den ersten Tönen meiner Gitarre. „Okay, wir haben noch ein Geburtstagskind. Seit zwei Minuten hat Katharina Geburtstag. Katharina, wo bist Du? Könnt ihr Katharina sehen. Ah ja, da ist sie ja! Von deinen Freunden alles Gute! Und auch von uns alles Gute!&#8230;..“ Tommy redet und redet und redet. Leute, das Solo ist ungefähr fünfzig Sekunden lang. </p>
<p><a href="http://www.primetime-nordenham.de/ce_photo/html/image.html?imageUrl=../..//mediapool/61/615681/images/Christmasrock_2008/Diana_Schmidt.jpg&#038;width=945&#038;height=768&#038;bgSoundUrl=../..//mediapool/61/615681/sounds/Angels_Master.mp3&#038;bgSoundLoop=true&#038;soundPath=../../sound"><br />
Hört Ihr hier!</a></p>
<p>Ihr könnt es mal ausprobieren, was man in fünfzig Sekunden alles erzählen kann. Da krichst Du einen halben Lebenslauf unter. Tommy quatscht in den beginnenden Refrain rein und verpasst seinen Einsatz. Ich bleibe auf dem Grundakkord, Sven wechselt, was Dave macht, weiß keiner so genau, aber eins wissen wir alle: Das ist nicht mehr zu retten und mit hochroten Köpfen brechen wir ab. </p>
<p>Der Veranstalter hat uns im Anschluss gleich für das nächste Jahr engagiert. And we&#8221;re buying a highway to heaven&#8230;..</p>
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		<title>Metal für die Insel&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 17:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fete</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Eine der Scheiben, die ich mit auf die berühmte einsame Insel nehmen würde, ist das „Black“ Al­bum von Metallica. Nicht, dass wir uns jetzt falsch verstehen, ich bin kein Metal-Anhänger. Die richtigen Fans der Schwermetallmusik leben in einem parallelen Universum. In einer anderen Welt, in der es berühmte Bands und Künstler gibt, die in unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der Scheiben, die ich mit auf die berühmte einsame Insel nehmen würde, ist das „Black“ Al­bum von Metallica. Nicht, dass wir uns jetzt falsch verstehen, ich bin kein Metal-Anhänger. Die richtigen Fans der Schwermetallmusik leben in einem parallelen Universum. In einer anderen Welt, in der es berühmte Bands und Künstler gibt, die in unserer tristen Wirklichkeit keiner kennt: Bird­flesh, Last Days of Humanity, Metalium oder Firewind. Bei den Letztgenannten spielt bzw. spielte unser Drummer, Michael. Michael ist eins der tragenden Mitglieder der weltweiten Heavy-Metal-Gemeinde. Ab und zu schwappt etwas aus diesem fremden Kosmos zu uns herüber. Wanderer zwi­schen den Welten. Iron Maiden zu Beispiel oder eben Metallica, die ihre Fans auch unter weichge­spülten Popliebhabern wie mich haben. Denn neben dem schwarzen Album von Metallica würde ich „Abbey Road“ von den Beatles mitnehmen und „Taking the long way“ von den – ja, ich stehe dazu – Dixie Chicks. </p>
<p>Auch wenn die Puristen und den Metal-Fans die Nase rümpfen. Ein guter Song ist ein guter Song, nicht mehr und nicht weniger, egal, ob es Pop, Soul, Country oder eben Heavy-Metal ist. Es sind al­les nur Lieder. Strophe, Refrain, Bridge, Strophe, Refrain, Refrain. Wenn die Melodie scheiße ist, wird es keinen nachhaltigen Erfolg haben und wer würde auf dieser scheißeinsamen Insel schon Musik hören wollen, die einem nach zweimaligen Spielen aus dem Hals hängt. Vielleicht verbrin­gen wir unser ganzes Leben dort. Deshalb ist Metallica dabei, wegen der Songs und ihrer unerreich­ten Qualität. </p>
<p>Nehmt zum Beispiel dieses Foto und stellt Euch vor, es wäre ein Song!</p>
<div id="attachment_282" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/01/song-1.jpg" alt="Ein Foto wie ein Song von Zimmi" title="Diana" width="200" height="330" class="size-full wp-image-282" /><p class="wp-caption-text">Ein Foto wie ein Song von Zimmi</p></div>
<p>Die Komposition ist gut gelungen. Eine attraktive Frau, eine gute Figur, ein hübsches Gesicht, nett gekleidet. Okay, das Arrangement und die Technik lässt zu wünschen übrig. Es ist etwas langweilig und unscharf. Das könnte ein Song von Bob Dylan sein. </p>
<p>Was haltet Ihr denn von diesem Titel?</p>
<div id="attachment_283" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/01/img_1147.jpg" alt="Ein Foto wie ein Song von den Fab Four" title="Diana Schmidt" width="200" height="300" class="size-full wp-image-283" /><p class="wp-caption-text">Ein Foto wie von Metallica</p></div>
<p>Das ist doch schon viel besser. Die gleiche gelungene Komposition. Eine eingängige Melodie, ein guter Text. Aber in einem viel besseren Arrangement! Der Titel erstrahlt in einem schönen bunten Licht und es gibt einige Akzente, die es viel interessanter machen, die engelhaften Flügel und der dämonische Mönch im schemenhaften Hintergrund. Das muss ein Titel von den Beatles sein, oder von Metallica, oder von den Dixie Chicks. </p>
<p>Unser Drummer Michael hat seine erste eigene Scheibe produziert. Heavy-Metal, selbstverständlich und damit irgendwie auch ein wenig anachronistisch in unserem diesseitigen musikalischen Kos­mos. Aber die neue Scheibe von Kid Rock ist auch ein Anachronismus und trotzdem oder deshalb räumt Pamela Andersons Ex-Busenfreund gerade mächtig ab. </p>
<p>Ich kann Euch hier nichts von Michaels Album vorspielen. Stellt es Euch einfach so vor: </p>
<div id="attachment_284" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/01/neffes-cd-web.jpg" alt="Bunt, schillernd, grandios" title="Michael Ehre" width="500" height="500" class="size-full wp-image-284" /><p class="wp-caption-text">Bunt, schillernd, grandios</p></div>
<p>12 schillernde bunte und interessante Fotos oder besser gesagt Kompositionen, die auch von den Beatles, Abba (ja Leute, genau die!) oder Queen stammen könnten. Präsentiert von einem grandio­sen Sänger mit einem Chorgesang wie man ihn heutzutage nur noch ganz selten zu hören bekommt. Es gibt brillante Arrangements und Solopassagen mit geradezu symphonischen Charakter und na­türlich ein Schlagzeug wie Donnerhall. </p>
<p>Okay, Michael ist Mitglied unserer Band und man könnte glauben, das motiviert mich hinreichend „Love might kill“, so heißt die Truppe mit der Michael den Silberling eingespielt hat, in den Him­mel zu loben. Aber es ist wie es ist: „Brace for impact“ - so lautet der Titel der CD - ist ein Meisterwerk und in ein gerechten Welt wären nicht Bon Jovi oder gar die Scorpions in den Spitzen­positionen der Charts, sondern unser langhaariger Bombenleger mit diesem bemerkenswerten Kleinod. </p>
<p>Sobald &#8220;Brace for impact&#8221; auf dem Markt ist kann es für Euch, die ihr auf gute Rockmusik steht nur eins geben: KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN und dann ab auf die Insel.</p>
<p><img src="http://5522409.de.strato-hosting.eu/cgi-data/weblog_basic/uploads/2011/01/love-might-kill.jpg" alt="love-might-kill" title="love-might-kill" width="369" height="277" class="aligncenter size-full wp-image-285" /></p>
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